und der Sabatina
Am Freitagmorgen stand schon um acht Uhr der Lkw aus Österreich vor der Tür – unser Holz für die Terrasse ist endlich angekommen. Schönes Lärchenholz, das wir gleich auf dem Grundstück verstaut haben. Ein guter Start ins Wochenende.


Am Samstag habe ich erst einmal unseren 30-Meter-Gardena-Schlauch installiert. Während unsere Nachbarn zum Schwimmen runter ans Meer wollten, habe ich die Gelegenheit genutzt, in der Küche die kleine Betondecke von knapp einem Quadratmeter anzugehen. Mit dem großen Winkelschleifer ist das eine laute und anstrengende Sache – vor allem über Kopf. Entweder waren die Nachbarn nicht lange genug weg oder das Projekt war doch umfangreicher, jedenfalls musste ich abbrechen und es auf Montag verschieben. Zur Abkühlung sind wir noch einmal schwimmen gegangen, bevor wir am Nachmittag wieder gegrillt haben. Diesmal hatte Angela die Čevapčiči bei Ivan, dem Metzger in Vela Luka, besorgt – sehr lecker, und sie sind nicht so geschrumpft wie die anderen. Rindersteak und Lamm kamen wie gewohnt von Milina.


In der Nacht habe ich dann doch die Pumpe abgeschaltet und das Wasser ablaufen lassen – es war einfach zu muffig. Da Sonntag kein Lärmtag sein sollte, habe ich mich vier Stunden mit der Auswahl eines Überwachungskamera-Systems fürs Resort beschäftigt. Leider eine Investition, die wir nach den Erfahrungen der letzten Woche machen müssen. Erst die Bilder einer Überwachungskamera haben den Täter gezeigt – die Polizei hat ihn letztendlich gefunden.
Bestellen ging leider nicht: Der Anbieter liefert nicht nach Kroatien. Also geht das Paket zur Schwiegermutter nach München – wir sind ja in drei Wochen dort. Zum Abschluss sind wir noch einmal schwimmen gegangen und haben die Reste vom Vortag gegessen.
Am Montag habe ich nach der Arbeit die Betondecke wieder in Angriff genommen. Zwei von vier Elementen habe ich geschafft, dann wurde es spät. Also schnell den Grill angeworfen – das Fleisch musste weg. Im Anschluss habe ich noch das Dach für Wechselrichter und Batterien fertiggestellt. Es sollte Regen in der Nacht kommen, und so war zumindest die Überdachung fertig.

Am Dienstag hatten Natasha und Stipe zur letzten Weinernte des Jahres geladen. Stipe hat noch einmal rund drei Tonnen Plavac Mali, die „kleine Blaue“, gepresst. Danach wurde Sabatina gefeiert – die wesentlichen Erntehelfer waren dabei. Angela kam etwas später, sie hatte das erste Treffen ihres Buchclubs nach der langen Sommerpause.









Da es dann doch nicht geregnet hatte – und die Decke in Mikulina Luka in der Küche noch halb offen war – bin ich am Mittwoch zum Kutak . Dort habe ich die beiden restlichen Betonteile abgeschnitten und die Plane neu gespannt, damit unsere Küche nicht wieder so nass wird.


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