Regen, Stromausfall und ein chinesischer Schrank
Unser Waschbecken für die Toilette ist endlich aus China angekommen – eine kleine Freude zwischendurch, bevor die Woche wieder voll mit Handwerk, Regen und Überraschungen war.

Letzten Dienstag habe ich nach einigen Telefonkonferenzen und E-Mails erst am späten Nachmittag mit dem Tiefengrund im Kutak begonnen. Natürlich mussten vorher wieder alle Sachen aus dem Raum raus- und nachher wieder reingetragen werden – so war es schon 21 Uhr, bis die erste Schicht Tiefengrund aufgetragen war.
Ebenfalls am Dienstag kamen Angelas neue Liegen an – ich habe sie gleich mitgenommen, und am Wochenende konnten wir sie endlich auspacken und ausprobieren.

Am Mittwoch kam der Anruf von der Spedition: Der chinesische Hochzeitsschrank war angekommen. Also gleich zum Kutak . Leider war er beim Transport beschädigt. Die Spedition meinte aber, zurückschicken wäre aufwendiger als den Schaden zu melden – also steht er jetzt bei uns und wartet auf Klärung.

Freitagmorgen halfen wir Nataša und Stipe beim Traubenpflücken. Schon um 6:30 Uhr starteten wir, und gegen 9 Uhr war alles erledigt – mit Brotzeit inklusive. Danach ging’s wieder zum Kutak , um alles regenfest zu machen. Kaum angekommen, setzte der Regen ein. Die Ikea-Vorhänge rund um den Tisch halfen nur kurz – am Ende mussten wir doch alle Fensterläden schließen, weil der Wind den Regen quer ins Zimmer drückte. Also saßen wir wieder eine Nacht im Kutak fest – Bauhaus-Bestellungen sortieren und Regenrinnen aussuchen inklusive.

Samstagmorgen war draußen noch alles nass. Gegen 11 Uhr kam endlich Sonne, und ich nutzte die Zeit, um das Küchendach neu zu gestalten. Währenddessen lernte ich noch einen Nachbarn kennen, dessen Motorradabdeckung der Sturm weggeweht hatte. Am Nachmittag installierte ich den Durchlauferhitzer für die Dusche – das fehlende Adapterteil fand Angela schließlich beim Rosmarinstrauch.

Beim Testlauf flogen dann aber dauernd die Sicherungen raus, weil Durchlauferhitzer und Pumpe zusammen zu viel Strom zogen. Am Ende erwischte es sogar die Hauptsicherung beim Nachbarn. Kaum war das geklärt, begann es auch schon wieder zu regnen.

Am Abend waren wir dann in Smokvica beim Klapa-Konzert. Leider begann es erst um 21 Uhr, und ein Großteil des Abends bestand aus Ehrungen und Vorträgen – unser Kroatisch reicht dafür noch nicht. Trotzdem ein netter Ausflug.

Sonntagmorgen zeigte sich das Wetter wieder von seiner besten Seite, auch wenn die Luft schon herbstlicher war. Nach Kaffee im Bett räumten wir das Zimmer wieder leer, spachtelten Schlitze und strichen noch einmal Tiefengrund. Den ganzen Tag verbrachte ich mit den Wänden, bevor es am Abend Pizza im Alfa in Vela Luka gab – lecker und günstig, 32 € für zwei Personen mit Getränken.

Am Montag war wieder Büro angesagt, am Nachmittag strich ich noch die Decke weiß und gönnte mir ein letztes Bad im Meer. Der Tag endete bei Lisa und Dieter – mit Birgit, gutem Essen, Wein und viel Lachen. Ein perfekter Fjaka-Abend.
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