Kutak-Woche

Vom Küchenausbau über die neue Dusche bis zu Solar und Stadtwasser – am Kutak ging es heiß und arbeitsreich voran.

Zwischen Steinen, Rohren und Sonne

Am Donnerstag Nachmittag rief wieder der Kutak . Die Erweiterung der Küche stand an – und die alte Steinwand musste weichen. Bei der Hitze war das ein schweißtreibender Job, aber am Ende war der Weg frei. Die Dusche konnte ich dadurch endlich fertig anschließen, auch wenn es inzwischen gefühlt die fünfte Variante der Rohrführung war. Nur der Durchlauferhitzer geht ohne Solarinverter noch nicht. Die die Hausscherung der Nachbarn ist dafür nicht ausgelegt.

Die alte Mauer musste weichen – die Schubkarre füllte sich schnell mit Brocken.

Angela übernahm derweil eine Zwischenmission: Branko hatte angerufen, ob wir bei seinen Gästen nach den Sonnenschirmen schauen könnten. Leider waren die irreparabel – also fuhr Angela nach Korčula, um neue zu besorgen. Doch die Maße passten nicht ganz, die Schirme wackelten wieder fröhlich im Wind. Wenigstens war die Wand im Kutak erfolgreich entfernt.

Parallel stapeln sich die Kartons der Solaranlage in der Küche. Damit die Batterien sicher stehen, habe ich nach Feierabend einen Sockel gebaut, der sie 30 cm über den Boden hebt – falls Starkregen Wasser durch die Ecke laufen lässt. Mein Erstlingswerk war gar nicht so schlecht, auch wenn zwei Dekosteine wieder abfielen.

Zwischen Äpfeln, Werkzeug und Geschirr stapeln sich die Projekte.
Alles da – Kabel, Kartons, Werkzeuge. Jetzt muss es nur noch installiert werden.

Am Samstag folgte der nächste Schritt: Dusche und Ablauf fürs Küchenwasser. Dazu schnell zu Samoborka, neue grüne Rohrteile besorgt – und gleich die ersten 20 Ytong-Steine für die neue Mauer eingeladen. Am Ende des Tages war die Dusche angeschlossen, und sogar Lisa kam vorbei – wir verbrachten gemeinsam einen schönen Abend.

Die Rohre für Küche und Dusche – endlich sauber verlegt.
Abends mit Lisa am Tisch – Essen, Gespräche und Fjaka-Feeling pur.

Sonntag habe ich das Stadtwasser mit unserem System verbunden und auf Stadtwasser umgestellt. Ein kleiner Abstieg in die Zisterne zeigte: Sie braucht dringend eine Reinigung und einen besseren Zulauf. Aber das hat noch etwas Zeit – zuerst muss die Solaranlage fertig werden.

Am Montag Abend waren schließlich die Batterien und die Halterung für den Wechselrichter installiert. Die Natursteinmauer kostete zwar etwas mehr Aufwand, aber es sieht stabil aus. Angela nutzte die Gelegenheit, in Brna warm zu duschen, während ich die nächste Baustufe vorbereitete.

Nach den heißen Tagen war Angela einfach erschöpft – Fjaka im Schlafmodus.

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