Außendusche, Gäste & Sternenhimmel
Und wieder ist ein langes Wochenende zu Ende gegangen – das fünfte schon. Weil am Freitag (15. August, Mariä Himmelfahrt) Feiertag war, konnten wir bereits am Donnerstag in unser kleines Paradies, den Kutak, fahren. Schon die Ankunft fühlt sich jedes Mal an wie ein sanftes Eintauchen in ein ruhigeres Leben.
Eigentlich wollte ich am Freitag die Außendusche installieren. Doch wie so oft fehlte wieder ein kleines, entscheidendes Teil – eine grüne Ecke in 1 Zoll. Also verschoben und stattdessen am Dachkonzept getüftelt. Manchmal muss man die Pläne eben der Fjaka überlassen.
Am Nachmittag kamen Lili und Nino vorbei – wir saßen bei Kaffee und Kuchen, den Angela schon vorher in Prižba gebacken hatte, und erzählten uns Geschichten.
Am Abend dann ein gemeinsames Essen am Meer im Pićena Bay Restaurant: ein Ort ohne Karte und ohne ausgeschriebene Preise. Man bestellt einfach, was frisch da ist – meistens Fisch oder Meeresfrüchte – und erfährt den Preis am Ende vom Kellner. Wer möchte, kann natürlich vorher nach dem Gewicht des Fisches oder nach dem Preis für den Wein fragen.
So oder so: frischer Fisch, ein Glas Wein, das Klirren der Gläser und das Rauschen der Wellen – genau die richtige Dosis Fjaka.


Samstag: Ersatzteile & Terrasse
Der Samstag begann mit einem kleinen Schreck: Beim Losfahren quietschte der Mini, ein schrilles Geräusch nur beim Vorwärtsrollen. Also zuerst in die Werkstatt nach Blato – eine kleine Halle, in der jede Marke repariert und gewaschen wird. Diagnose: ein Stein von der Schotterpiste zwischen Bremsscheibe und Bremsbelag. Er hatte schon eine kleine Rille hinterlassen, doch für ein Bier und ein Lächeln war alles wieder gut. Der Mechaniker meinte nur: „Das hätte auch in die Tausender gehen können…“.
Danach die gewohnte Runde: bei Vlado Commerce das Material für die Terrasse bestellt, bei Samoborka das fehlende Eckstück gekauft. Beim Tommy war Chaos – volle Parkplätze, Rückstau bis auf die Landstraße. Also gleich weiter zum Studenac in Vela Luka: Parkplatz vor der Tür, zwei Leute vor mir an der Kasse. Beim Bäcker habe ich dann länger gewartet – und nur noch das letzte leckere Maisbrot ergattert.
Zurück am Kutak war schon Mittag – spätes Frühstück also. Beim nächsten Versuch an der Wasserleitung zeigte sich: Das T-Stück war falsch (statt 3× 1″ leider 2× 1″ und 1× ¾“). Also wieder vertagt. Am Nachmittag dann lieber Gäste empfangen: Puja, Sophia, Erwin und Pepper kamen vorbei. Kaffee, Kuchen und lange Gespräche – unser Platz entwickelt sich langsam zu einem Treffpunkt. Genau so stellen wir uns die Fjaka Shores vor – ein Ort, der Menschen zusammenbringt.

Am Abend zog es Birgit und Angela nach Vela Luka zum Konzert. Ich habe mich für die Hängematte entschieden – unter dem Sternenhimmel, mit Grillenzirpen und dem Überarbeiten der Einkaufsliste. Manchmal ist genau das die Musik, die man braucht.
Details zum Konzert
- 16. August 2025, 21 Uhr, auf der Pijaca ispred crkve Sv. Josipa (Platz vor der St.-Joseph-Kirche) in Vela Luka
- Gala-Konzert „Večer pod zvijezdama“ – Abend unter den Sternen, mit Marko Pecotić Peco, Lovre Gujinović (Tenor), Danira Ipavec (Akkordeon/Klavier) und Ivan Perak (Moderator)
- Teil des Sommerprogramms „Luško lito 2025“, organisiert von Gemeinde, Kulturzentrum und Tourismuszentrale Vela Luka

Sonntag: Außendusche provisorisch fertig
Am Sonntag war wieder Handarbeit angesagt: Ich habe die Rohre an der Außendusche verlegt, die Leitung angeschlossen und sogar die Trockensteinmauer etwas erhöht. Vorläufig läuft alles über den Gartenschlauch – kalt und ohne Heizung.
Solange die Sonne scheint, ist kaltes Wasser herrlich erfrischend. Doch als sie am Abend verschwand, waren 29 Grad dann doch frisch. Der nächste Schritt: Strom legen und die Dusche an den Hauptanschluss anschließen.

Montag: Büro & Meer
Montag war Bürotag. Am späten Nachmittag ging es noch einmal ins Meer – ein Sprung ins klare Wasser als perfekter Reset. Auf dem Rückweg machten wir Halt bei Birgit, später bei Dorian und Willem in der 200 Bar. Und schließlich landeten wir noch auf der Terrasse bei Božena und Ante. Auf der Insel hat eben jeder Zeit für einen Plausch, ein Schwätzchen – und natürlich ein gutes Getränk.
Kleine Rätsel & große Musik
Im Rosmarinbeet entdeckten wir eine unbekannte Pflanze. Norbert vermutet Walnuss – wir beobachten gespannt, was daraus wird. So sind es oft die kleinen Überraschungen, die den Alltag am Meer würzen.

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