Noch mehr Balken, Trockenmauer und Geburtstagswein

Zwischen Balkenmontage, Trockenmauerkurs und Geburtstagsfeier bei Nataša – ein letztes Herbstwochenende am Kutak, bevor die Fähre Richtung Deutschland ruft.

Ein volles Herbstwochenende am Kutak

Das Wochenende war wieder einmal kürzer, als uns lieb war. Eigentlich wollten wir die Außenküche so weit abdecken, dass sie bei Regen trocken bleibt – vor allem, wenn wir für ein paar Tage nach Deutschland fahren. Doch wie so oft kam vieles gleichzeitig: Balken montieren, Werkzeug sortieren, der Trockenmauer-Kurs am Samstag – und am Sonntag Natašas Geburtstagsfeier. Ein typisches Herbstwochenende am Kutak .

Noch hängt die Lampe unter freiem Himmel – ein schöner Moment zwischen Baustelle und Abendsonne.
Der zweite Sparren sitzt, aber der obere Träger wird noch einmal 15 cm tiefer gelegt – sonst passt die Dachneigung nicht.
Die neue Terrassenkonstruktion nimmt Formen an. Der Blick auf Stein, Holz und Oliven bleibt unverändert schön.
Alle Kartons müssen noch ins Häuschen – vorerst nur provisorisch abgedeckt. Kein Regenschutz, sondern Staubschutz für das, was bald an seinen Platz kommt.
Die Werkzeugtasche bleibt griffbereit – man weiß ja nie, wann sich der nächste Handgriff anbietet.
Küche unter freiem Himmel – noch voller Kartons, Kabel und Ideen. Bald wird sie wieder zum Lieblingsplatz.

Am Samstag stand dann der Trockenmauerkurs auf dem Programm. Unter der Anleitung einer erfahrenen, sich alles selbst erarbeiteten und mit Lehrgeld bezahlten Trockenmaurerin haben wir gelernt, worauf es wirklich ankommt: eine stabile Basis, verzahnte Steine und Geduld. Eine gute Mauer braucht Struktur – und ein Auge für Linie und Gleichgewicht. Auch das ist irgendwie Fjaka: konzentriert, ruhig, im Rhythmus der Steine.

Beim Trockenmauerkurs: viel Handarbeit, noch mehr Erfahrung – und am Ende ein erstaunlich solides Stück Mauer.
Nach dem Kurs: Nika und ich gönnen uns eine Pause – Sonne, Stille, Zufriedenheit.

Der Sonntag war kurz – und nach dem letzten Zuschnitt für den Balken ging’s direkt weiter zu Natašas Geburtstag. Eine fröhliche Runde mit Fleisch-Peka (inklusive zwei Zwiebeln, zwei Paprika und rund sechs Kilo Fleisch), Wein, Kuchen und Geschichten unter der alten Gewölbedecke.

Geburtstagsfeier bei Nataša – gute Laune, selbstgebackene Kuchen und Wein aus dem eigenen Keller.

Am Montag ging’s dann noch einmal zum Kutak , um alles wind- und wetterfest zu machen. Danach hieß es: zusammenpacken, Werkzeug verstauen, Kartons ins Häuschen tragen. Und am Dienstag früh um 6:15 Uhr legte die Fähre nach Split ab – Richtung Deutschland. Zeit für andere Themen und neue Pläne.

Der Tisch ist leer, alles verstaut – der Blick bleibt unbezahlbar.
Nika versteckt sich vor Puma – in ihrer ganz eigenen Fjaka-Version.
Und am Ende ist sie natürlich doch wieder mittendrin – Nika ist dabei.

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